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Sind Ärzte Ihre Zielgruppe?

Dann lade ich Sie herzlich ein, das medico JOURNAL kennenzulernen. Es gibt kaum einen besseren Weg, Ärzte auf sympathische Weise in ihrer Freizeit zu erreichen. Mehr zum medico JOURNAL erfahren Sie in der Box nach dem Blog.

Das medico JOURNAL ist für mich jedoch mehr als ein Magazin. Dieser Blogbeitrag ist deshalb in erster Linie ein Dankeschön. Und ein Beispiel dafür, wie gelebte Werte einen direkten Einfluss auf den Erfolg haben.

Mein Dank geht an Rolf Ryter, meinen Geschäftspartner der medico JOURNAL GmbH. Er hat mir 2017 jenen Traum ermöglicht, den viele Journalisten haben: den Traum des Chefredakteurs eines eigenen Magazins.

 

 

Vom Freelancer zum Teilhaber
Vorweg: Ich bin Werbetexter und meine journalistische Erfahrung beschränkt sich auf Praktika und freie Mitarbeit, aber ohne den Journalismus hätte ich wohl nie zum Schreiben gefunden.

Mit 16 Jahren habe ich den ersten Zeitungsartikel verfassen dürfen. Ein Bericht über den Aufstieg in die NLB des Tischtennisclub Rapperswil-Jona. Der Artikel kam gut an. Durch diesen Auftrag habe ich die Passion fürs Schreiben entdeckt. Mehrmals im Monat war ich von nun an für die Regionalzeitung unterwegs und berichtete über Konzerte, Versammlungen, Ausstellungen und alles, was unsere Stadt damals in den 90ern bewegte.

Vom Journalismus führte der Weg weiter ins Marketing, schlussendlich in die Werbung. Rolf Ryter und ich haben uns kennengelernt, als ich 2012 bei pharmacom als Texter angefangen hatte. Wir hatten anfänglich nicht viele Berührungspunkte – unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Aufgaben. Rolf war Projektleiter und Kundenbetreuer, meine Aufgabe war die Konzeption und der Text. Vier Jahre später übernahm Rolf die Agentur von seinem langjährigen Mitgründer und Geschäftspartner. Die Zusammenarbeit zwischen uns intensivierte sich. 2017 eröffnet Rolf mir eine Chance, mit der ich niemals gerechnet hätte. 

 

 

Erster, gelebter Wert: Vertrauen in die Menschen und ihre Fähigkeiten
«Marc, möchtest du Chefredakteur werden?» Ich staunte nicht schlecht – natürlich wollte ich! Rolf erzählte mir vom «Ärzte/Medico-Journal», wie das Reise- und Kulturmagazin damals hiess. Es erschien seit den 80er-Jahren und galt als Klassiker der Ärztezeitschriften. Das Konzept war einfach: Ein Freizeit- und Ferienheft für Ärzte, unterstützt durch Werbung aus der Pharmabranche (wegen den rezeptpflichtigen Medikamenten durfte und darf das Heft nur an Ärzte geliefert werden).

Rolf hatte bemerkt, dass das Magazin auf einmal nicht mehr erschienen ist und hakte beim damaligen Verlag nach. Dieser hatte uns mitgeteilt, dass das Heft eingestellt wurde, was bedauerlich war, da immer wieder Anfragen von Pharmaunternehmen an unsere Agentur kamen, die gerne ein Inserat für das Magazin buchen wollten.

«Wir gründen eine neue Firma und legen das Heft wieder auf. Du machst die Redaktion, ich den Verlag – was meinst du?» Meine Freude war riesig. Rolf wollte mich nicht einfach anstellen für diese Aufgabe, sondern am neuen Verlag beteiligen. Fifty-Fifty, als gleichberechtigter Geschäftspartner. Auf einmal war ich nicht mehr nur selbständig als Texter unterwegs und Teilzeit-Angestellter einer Werbeagentur, sondern ein echter Unternehmer, beteiligt an einem medizinischen Fachverlag.

Dieser Schritt brauchte Vertrauen. Von beiden Seiten. Vertrauen von Rolf in mich als Person sowie in meine Fähigkeiten und in mein Kontaktnetz, mit dem ich die Redaktion aufbauen sollte. Und es brauchte Vertrauen von mir in Rolf, dass ein gedrucktes Heft in der heutigen Zeit wirtschaftlich noch funktionieren kann.

 

 

Zweiter, gelebter Wert: Freude an der Arbeit

Für uns beide war von Anfang an klar, dass wir dieses Vertrauen ineinander haben. Es ist gewachsen in der Zusammenarbeit, dem gemeinsamen Interesse an der Sportförderung und der Passion für unsere Arbeit im Marketing und der Kommunikation. In der Arbeitsweise sind wir verschieden – Rolf ist um Fünf im Büro und ich arbeite gerne bis um zwei Uhr nachts, Rolf dokumentiert alle Projekte akribisch und ich bin nur schon stolz darauf, wenn ich die richtigen Dokumente in den richtigen Ordner ablegen kann – aber bei den Werten treffen wir uns: Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Freude am Erschaffen und Leisten.

Die gemeinsamen Werte schaffen Vertrauen. Sie schaffen Freiraum für Kreativität und geben Energie, weil man weiss, dass gemeinsam mehr herauskommt, als wenn jeder für sich schaut

Für ein starkes medico JOURNAL braucht es natürlich mehr als einen Verleger und einen Chefredakteur. Es braucht ein starkes Team. Sabrina Niederer, Grafikprofi von pharmacom, verlieh dem etwas in die Jahre gekommenen Heft einen frischen Look. Die erfahrene Kundenberaterin Marianne Nussbaumer betreut die Inserenten mit Herzblut, und Stephanie Schlagenhauf hält den «Laden» administrativ am Laufen. Dazu kommen eine Reihe von Fachjournalisten, die das Magazin in den Bereichen Reisen, Kunst, Architektur und Menschen zum Leben erwecken.

Wir alle teilen dieselben Werte, das das medico JOURNAL und die Arbeit an diesem Heft so einzigartig macht. Danke, Rolf, für diese einmalige Gelegenheit und danke euch allen, die ihr jede Ausgabe mit Freude aufbereitet!

Das medico JOURNAL erscheint viermal im Jahr. Es erreicht rund 13’000 Ärztinnen und Ärzte in der Deutschschweiz mit eigener Praxistätigkeit. Als Reise- und Kulturmagazin wird es von der Ärzteschaft sowohl in der Praxis als auch zu Hause gelesen – seit über 30 Jahren.

Haben Sie Interesse an einer Präsenz im Magazin?
Mehr erfahren Sie unter
www.medicojournal.ch